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Asthma cardiale ist keine klassische Asthmaerkrankung. Es handelt sich hierbei um das sogenannte „Herzasthma“. Ausgelöst wird es bei einer bestehenden Funktionsstörung im Herzen. Für eine effektive Behandlung ist es wichtig, dass die Erkrankung möglichst schnell erkannt werden muss.   

Die Ursache für die Entstehung von Asthma cardiale

Asthma cardiale selbst ist eigentlich keine Erkrankung, sondern ein Symptom einer Linksherzinsuffizienz. Hierbei handelt es sich um eine Schwäche im Bereich des linken Herzens. Das linke Herz ist nicht mehr in der Lage, das Blutvolumen, welches der Körper benötigt, auch zu fördern. Es kommt zu Stauungen in der Lunge und einem sogenannten Rückwärtsversagen.

Doch wie kommt es zu einer Linksherzinsuffizienz? Es gibt verschiedene Auslöser, die dafür sorgen können, dass das Herz nicht mehr richtig arbeitet. Besonders häufig sind ein erhöhter Blutdruck oder auch koronare Herzerkrankungen dafür zuständig, dass es zu einer Insuffizienz kommt.

Zusätzlich dazu ist es möglich, dass Diabetes mellitus oder auch erhöhter Konsum an Alkohol die Herzschwäche auslöst.

Das Asthma cardiale zeigt sich nicht sofort mit Eintritt der Linksherzinsuffizienz. Symptome entstehen schleichend. Es sei denn, es handelt sich um eine akute Herzschwäche. In diesem Fall sind die Symptome schnell deutlich stärker und es kann zu einem Notfall kommen.

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Weniger bekannt ist, dass Asthma cardiale auch noch eine andere Ursache haben kann. Hierbei handelt es sich um die Mitralstenose. Es kann sich dabei um eine angeborene Erkrankung handeln. Häufig entsteht eine Mitralstenose aber auch durch eine Endokarditis. Bei der Endokarditis handelt es sich um eine Entzündung an der Herzinnenhaut.

Der weitere Verlauf einer nicht akuten Linksherzinsuffizienz

Asthma cardiale ist eines der Symptome dafür, dass die Linksherzinsuffizienz bereits weiter fortgeschritten ist. Bei diesem Punkt der Erkrankung geht die Flüssigkeit, die sich in den Lungenkapillaren befindet, über in die Lungenbläschen.

Aus diesem Grund kommt es zu einem verstärkten Husten sowie zu einer zunehmenden Atemnot. Betroffene leiden zudem unter Krämpfen in den Bronchien. Bei Asthma cardiale handelt es sich also eigentlich um einen Komplex mehrerer Symptome.

Wenn die Erkrankung noch weiter voranschreitet, kommt es zur Bildung eines Lungenödems. Starke Atemgeräusche sowie eine zunehmende Atemnot kennzeichnen dieses Stadium. Es kommt zu einer Zyanose. Der Patient bekommt blaue Verfärbungen, die vor allem auf der Haut und auf den Schleimhäuten zu sehen sind.

Die Auslöser für nicht allergisches Asthma können so unterschiedlich sein, dass es für Betroffene schwierig ist, einen Anfall vorherzusehen. Dazu gehören beispielsweise Kälte und auch Parfum, Stress oder Medikamente sowie Infektionen der Atemwege und körperliche Anstrengungen. Inwieweit eine Behandlung möglich ist, wird vom Patienten und dem Fortschritt der Erkrankung abhängig gemacht.

Viele Betroffene sorgen selbst für Linderung, indem sie ihre Haltung verändern. Es wird eine aufrechte Haltung eingenommen, die für eine Entspannung der betroffenen Bereiche sorgt. Auch ein Training der Atemmuskulatur kann hilfreich sein.

Symptome von Asthma cardiale

Ein Asthma cardiale kann sich auf unterschiedliche Weise zeigen. Die meisten Betroffenen haben jedoch eines oder auch mehrere der folgenden Symptome:

Gibt es eine Therapie bei Asthma cardiale?

Da es sich bei Asthma cardiale nicht um eine direkte Erkrankung, sondern um einen Symptomkomplex einer Linksherzinsuffizienz handelt, wird normalerweise auch die Herzerkrankung therapiert. Ziel dabei ist es in erster Linie, die Ansammlungen an Flüssigkeiten im Körper zu reduzieren.

Betroffene erhalten daher normalerweise Mittel, die harntreibend wirken. Auch Betablocker kommen häufig zum Einsatz. Sie senken den Blutdruck und reduzieren den Anteil an Stresshormonen. Dadurch kommt es zu einer Entlastung des Herzens.

Ist die Mitralstenose der Auslöser für die Insuffizienz und das Asthma cardiale, helfen normalerweise konservative Behandlungen aus. Der Betroffene bekommt ebenfalls harntreibende Mittel und sollte sich einer körperlichen Schonung unterziehen.

Teilweise wird die Entzündung an der Herzinnenhaut auch medikamentös behandelt. Hier kommen dann Antibiotika zum Einsatz. Wenn die Erkrankung schon weiter fortgeschritten ist, helfen oft nur noch operative Eingriffe, wie ein Mitralklappenersatz.

Generell ist eine regelmäßige ärztliche Untersuchung der wichtigste Faktor, um den Verlauf der Linksherzinsuffizienz und des Asthma cardiales im Blick zu behalten und bei einer Verschlechterung schnell reagieren zu können.

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Wie ist im Notfall vorzugehen?

Atemnot und Hustenreiz bei Asthma cardiale zeigen sich häufig in der Nacht oder unter viel Stress und körperlicher Belastung. In der Nacht kann der Körper entlastet werden, wenn sich der Betroffene höher lagert. Das heißt, er sollte den Oberkörper möglichst in eine aufrechtere Position bringen.

Aber auch Notfallsituationen können eintreten. Tritt ein besonders schwerer Anfall bei Asthma cardiale auf, ist direkt der Notarzt zu informieren. Der Auslöser für den Anfall sind möglicherweise:

Bei allen genannten Auslösern ist eine Behandlung durch den Facharzt notwendig. Bis der Notarzt vor Ort ist, sollte der Patient hoch gelagert werden. Der Oberkörper muss aufrecht sein.

Einige Patienten haben bereits Sauerstoff für den Notfall zu Hause. Ist dieser vorhanden, wird der Sauerstoff verabreicht.

Wie wird Asthma cardiale diagnostiziert?

Die Behandlung einer Erkrankung ist immer einfacher, wenn bereits eine Diagnose vorliegt. Um feststellen zu können, ob Atemnot und Hustenreiz auf einem Asthma cardiale beruhen, wird der Arzt Untersuchungen durchführen.

Besonders häufig zum Einsatz kommt die Kontrolle er Herzfehlerzellen. Im Auswurf des Patienten wird über die Berliner-Blau-Färbung geprüft, ob die Herzfehlerzellen vorliegen. Diese Fresszellen befinden sich in der Lunge. Sie nehmen rote Blutkörperchen auf, wenn die Lunge dauerhaft oder auch kurzfristig gestaut wird. Ein Nachweis deutet auf Asthma cardiale hin.

Zudem wird der Arzt prüfen, ob der Patient unter einer Herzinsuffizienz leidet. Eine Kontrolle der Herzgeräusche ist ebenso hilfreich für die Diagnostik, wie ein Ultraschall des Herzens.

Der erste Ansprechpartner ist der Hausarzt. Hier sollten die Beschwerden geschildert werden. Er kann auch die ersten Untersuchungen durchführen und an einen Facharzt verweisen. Ist dem Patienten eine Problematik des Herzens bekannt, sollten die genannten Symptome ein Anhaltspunkt dafür sein, direkt den Arzt zu kontaktieren.

Gibt es Unterschiede zwischen Asthma cardiale und Asthma bronchiale?

Asthma ist nicht gleich Asthma, auch wenn die Symptome der beiden genannten Erkrankungen ähnlich sind. Um unterscheiden zu können, ob der Patient unter einem Asthma cardiale oder einem Asthma bronchiale leidet, werden einige Untersuchungen durchgeführt.

Hilfreich bei der Unterscheidung ist bereits der Fakt, dass es sich bei Asthma bronchiale um eine Erkrankung handelt, die normalerweise bereits in der Kindheit entsteht. Beim Asthma cardiale handelt es sich dagegen um einen Symptomkomplex, der immer in Verbindung mit einer Erkrankung des Herzens steht.

Nicht jeder Betroffene weiß, dass er am Herzen erkrankt ist. Daher ist es dennoch wichtig, die Unterscheidung fachgerecht durch einen Arzt durchführen zu lassen. Dafür erfolgt die Untersuchung der Lunge. Der Arzt wird erst einmal einen Lungenfunktionstest durchführen. Zudem erfolgt normalerweise ein sogenannter Provokationstest.

Der Provokationstest ist eine Untersuchung, mit der gewollt ein leichter Asthma-Anfall erfolgen soll. Entsteht kein Asthma-Anfall, kann davon ausgegangen werden, dass der Betroffene unter Asthma cardiale leidet.

Bei der Vermutung von Asthma cardiale oder auch einer unklaren Diagnose, wird der Arzt noch das Herz untersuchen. So kann er eine mögliche Herzschwäche erkennen oder ausschließen. Ultraschall und EKG geben schnell Aufschluss.

Lässt sich Asthma cardiale vorbeugen?

Um Asthma cardiale vorzubeugen, sollten regelmäßige Untersuchungen durch den Hausarzt durchgeführt werden. Dieser kann eine Entzündung des Herzens oder auch eine beginnende Insuffizienz früh erkennen und die Behandlung in die Wege leiten.

Zudem ist es wichtig, Herz und Kreislauf zu stärken. Jeder Mensch sollte möglichst regelmäßig Übungen durchführen, um so Erkrankungen des Herzens vorzubeugen. Die Übungen sollten auf den Patienten selbst zugeschnitten sein. Eine zu hohe Belastung kann das Herz schädigen.

Eine Senkung der Sterblichkeitsrate bei Betroffenen lässt sich nachweislich durch regelmäßige sportliche Einheiten erreichen. Diese sollten jedoch immer in Absprache mit dem Arzt erfolgen und durch Untersuchungen überprüft werden.

Quellen

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